Journalistenpreise
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Alternativer Medienpreis an Matthias Weinzierl und den Bayerischen Flüchtlingsrat

Der Auszeichnungen werden am 22. Mai in Nürnberg verliehen. Neun Gewinner erhalten dabei insgesamt 4:500 Euro Preisgeld. Knapp 180 Bewerber gab es in diesem Jahr.

Nürnberg (dpa) - Wie die Stiftung Journalistenakademie am Donnerstag mitteilte, greife sein "Hinterland-Magazin" Themen abseits des Mainstreams kritisch auf.

Nina Schulz und Elisabeth Mena Urbitsch erhalten den zweiten Preis für ihren Beitrag zur fehlenden Entschädigung von Euthanasie-Opfern. Der Sonderpreis Medienkritik geht an Rita Vock, die für das Deutschlandradio eine Webseite aus "vergessenen Nachrichten" gebaut hat. Der Auszeichnungen werden am 22. Mai in Nürnberg verliehen. Neun Gewinner erhalten dabei insgesamt 4500 Euro Preisgeld. Knapp 180 Bewerber gab es in diesem Jahr.

Mit dem Alternativen Medienpreis werden seit 16 Jahren Journalisten geehrt, die Themen mit neuen Ansätzen oder medienübergreifend behandeln. Ausdrücklich erwünscht seien Beiträge, die gesellschaftliche Missstände kritisch durchleuchten und Themen aufgreifen, die von den großen Medien vernachlässigt werden.