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„Gold & Asche“: Warum Antonia Mannweiler so gut ankommt

„Gold & Asche“: Warum Antonia Mannweiler so gut ankommt Antonia Mannweiler (Foto: Greta Baumann)

Die ARD-Finanzjournalistin ist erfolgreiche Podcasterin. Wie sie das macht.

Frankfurt – Antonia Mannweiler ist seit Juli 2022 Teil der ARD-Finanzredaktion. Sie hat zwei Staffeln des Podcasts „Gold & Asche“ für die ARD-Finanzredaktion im vergangenen Jahr produziert. Auf das Thema „Hauskauf“ folgte im Herbst „Projekt ETF“. Moderiert wird der Podcast von Antonia Mannweiler gemeinsam mit Andreas Braun und Till Bücker. Die „Wirtschaftsjournalist:in“ stellt sie im Interview vor:

 

Die erste Staffel des Podcasts „Gold & Asche“ war mit 120.000 Abrufen bereits ein großer Erfolg. Wie lief die zweite Staffel im Herbst?

Antonia Mannweiler: In der zweiten Staffel, „Projekt ETF“, konnten wir die Abrufzahlen auf Spotify, Apple Podcasts und in der ARD-Audiothek mehr als verdoppeln, jeden Monat kommen neue Hörerinnen und Hörer dazu. Auch die erste Staffel zum Thema Hauskauf wird weiterhin gut nachgefragt. Eine dritte Staffel ist bereits in Planung und ist ab dem Frühjahr verfügbar.

 

Welche Themen liefen am besten, wo gab es die meiste Resonanz?
Die größte Resonanz erzielte die Frage, was hinter ETF steckt und welche Vorteile sie bieten. In der ersten Staffel war es die Frage, ob sich der Immobilienkauf im Vergleich zum Mieten überhaupt lohnt. Generell haben die ersten Folgen einer Staffel oft die höchsten Abrufzahlen, vielleicht ist die Wahrnehmung dadurch auch etwas verzerrt.

 

Warum haben sich Podcasts in den vergangenen Jahren überhaupt so stark entwickelt?
Sie informieren und unterhalten, schaffen Nähe, lassen sich nebenbei beim Wäschemachen, Gassigehen oder Joggen hören und bieten eine enorme thematische Vielfalt und Tiefe. Deswegen sollte auch die Vorlesefunktion von Online-Artikeln nicht unterschätzt werden, da steckt noch viel Potential.


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