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Thomas Henselmann: „Beitrag macht mich traurig“

Newsroom.de-Leser Thomas Henselmann ist froh, dass er noch die „guten Zeiten“ im Fernsehjournalismus erlebt hat.

 

Aachen - Thomas Henselmann nimmt damit Stellung zu dem Artikel "Journalistischer Nachwuchs: Angst vor der eigenen Zukunft" von Christian Esser.

Wenn ich diesen Beitrag lese, dann werde ich traurig - und gleichzeitig bin ich froh, noch die "guten" Zeiten der Fernsehproduktion erlebt zu haben.

 

Mit seinem Beitrag "Journalistischer Nachwuchs: Angst vor der eigenen Zukunft" hat der Jung-Journalist Christian Esser Sorgen thematisiert, die viele Medienmacher beschäftigen.

 

Ich bin jetzt 56 Jahre alt, seit Mitte der 80er ein "Medienarbeiter", zunächst als freier Hörfunkautor für Wissenschaft und Technik und später als Tontechniker und Kameraassistent, immer freiberuflich.

Über eine AÜG-Firma konnte ich zuletzt auch in großem Umfang (abseits  der 4-Tage Prognoseregelung) in freier Mitarbeit für das WDR-Fernsehen arbeiten.

Nachdem aber ab 2009 immer mehr freiberufliche Kameraassistenten eingespart wurden, konnte ich in manchen Monaten nicht mal mehr meine Krankenversicherung verdienen.

Jetzt lebe ich im fünften Jahr von ALG 2 und habe keine Hoffnung mehr, jemals noch in meinem Beruf ausreichend arbeiten zu können.

Aber immerhin habe ich die "gute Zeiten" in den Medien noch erleben dürfen . . .

Thomas Henselmann

 

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